Theologie

Der große evangelische Theologe Karl Barth starb vor 50 Jahren in seiner Geburtsstadt Basel

Reiner Marquard

Von Reiner Marquard

So, 09. Dezember 2018 um 20:15 Uhr

Kultur

BZ-Plus Evangelium und Kirche von der Bibel her verstehen: Vor 50 Jahren Jahren starb Karl Barth, der als ein Kirchenvater des 20. Jahrhunderts gelten kann. Eine Würdigung.

Gottes fröhlicher Partisan – so hat ihn der Spiegel 1959 genannt. Und eine aktuelle Biographie sieht seine Vita als ein "Leben im Widerspruch". Er selbst, Karl Barth, der vielleicht bedeutendste evangelische Theologe des 20. Jahrhunderts, der vor 50 Jahren starb, hat einmal spöttisch gesagt: "Große Theologen, das ist eigentlich ein hölzernes Eisen." Wer war dieser Mann, der seine Kirche so geprägt hat, und wie wurde er zum großen Theologen?

Nach dem Studium war der gebürtige Basler zunächst Hilfsprediger in Genf. In diese Zeit fiel seine Freundschaft mit Nelly Hoffmann. 1913 heiratete er seine frühere Konfirmandin, die beiden bekamen fünf Kinder. Von 1911 an war Barth dann Pfarrer im aargauischen Safenwil, einer Bauern- und Arbeitergemeinde. Dort wurde er – wie er selbst schreibt – "zum ersten Male von der wirklichen Problematik des wirklichen Lebens berührt", da er dort den Klassengegensatz hautnah erlebte und ihm darüber die soziale Frage zu einem wichtigen Bestandteil seiner Gemeindearbeit wurde. Der Ausbruch des Ersten Weltkriegs bedeutete für ihn "ein doppeltes Irrewerden: einmal an der Lehre meiner sämtlichen theologischen Meister ...

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