Basel

"Hate Radio" führt die Propaganda für den Völkermord in Ruanda vor

Bettina Schulte

Von Bettina Schulte

Sa, 21. April 2012 um 00:51 Uhr

Kultur

Es war furchtbar, aber es war weit weg, und man verstand die Zusammenhänge hier in Europa nicht. Wollte sie womöglich auch nicht verstehen.

Fast zwanzig Jahre sind seit dem Völkermord in Ruanda vergangen, dem vom 6. April bis zum Juli 1994 fast eine Million Menschen zum Opfer fielen: Tutsi, Angehörige der Minderheit im Land, ermordet auf bestialische Weise von Hutu: Soldaten, Milizen wie der gefürchteten Interahamwe und von ganz gewöhnlichen Männern. 200 000 sollen getötet haben: meistens mit Macheten und Knüppeln. Schusswaffen waren zu teuer. Wer "Hate Radio" gesehen und erlitten hat, für den ist Ruanda plötzlich nah. Sehr nah.

Der in Bern geborene Theatermacher Milo Rau, der 2007 das International Institute of Political Murder für die Re-Inszenierung geschichtlicher Ereignisse im ...

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