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dpa, afp

Von dpa & afp

Do, 23. Januar 2020

Wirtschaft

100 Milliarden wert — Lehrerin und IT-Experte — Kundendaten im Netz — Gut 123 200 Beschwerden

TESLA

100 Milliarden wert

Der US-Elektroautobauer Tesla hat erstmals in seiner Geschichte einen Börsenwert von 100 Milliarden Dollar überschritten. Der Wert der Tesla-Aktie legte an der New Yorker Börse nach Handelsbeginn um knapp 4,8 Prozent zu und erreichte rund 570 Dollar. Damit wurde der von Elon Musk gegründete Konzern mit 102,7 Milliarden Dollar (rund 93 Milliarden Euro) bewertet.
Für den Konzernchef ist das auch persönlich eine erfreuliche Nachricht: Seine Bezahlung in Form von Aktien ist an Teslas Börsenwert gekoppelt – und Geld gibt es erst ab einem Börsenwert von 100 Milliarden Dollar.
BERUFSWÜNSCHE

Lehrerin und IT-Experte

Teenager in Deutschland wollen später am liebsten Lehrerin oder IT-Spezialist werden. Das zeigt eine Sonderauswertung der Pisa-Studie, die von der OECD am Mittwoch vorgestellt wurde. Bei dem Schulleistungsvergleich Pisa wurden die Teilnehmer gefragt, in welchem Beruf sie glauben, später einmal zu arbeiten. Die meisten 15-jährigen Mädchen in Deutschland (10,4 Prozent) sehen sich im Alter von 30 wieder in der Schule: als Lehrerin. Dahinter folgen Ärztin (10), Erzieherin (6,4), Psychologin (4,5). Die meisten Jungen erwarten, dass sie mit 30 IT-Spezialist (6,7 Prozent), Industrie- und Automechaniker (5,2 und 5,1), Polizist (4,5) oder Lehrer (3,8) sein werden.

BUCHBINDER

Kundendaten im Netz

Bei der Autovermietung Buchbinder waren laut einem Medienbericht wegen eines Fehlers in großem Stil Kundendaten über das Netz zugänglich. Die rund fünf Millionen Dateien mit umfangreicher Firmenkorrespondenz enthielten unter anderem eingescannte Rechnungen, Verträge, E-Mails sowie Schadensbilder von Autos, wie das Computermagazin c’t und Die Zeit berichteten. Die zur Europcar-Gruppe gehörende Autovermietung versicherte, inzwischen die Schließung des Lecks veranlasst zu haben.

ÖPNV-SCHLICHTER

Gut 123 200 Beschwerden

Seit ihrer Gründung 2010 hat die Schlichtungsstelle für den öffentlichen Personenverkehr (SÖP) gut 123 200 Fälle behandelt. Allein im vergangenen Jahr gingen rund 26 000 Beschwerden ein. Die SÖP kümmert sich um Probleme bei Flug-, Bus-, Bahn- und Schiffsreisen. Zum größten Teil geht es um eine Entschädigung bei Verspätungen oder Ausfällen. Rund 400 Verkehrsbetriebe beteiligen sich an der Schlichtung, die sie selbst finanzieren.