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Von dpa & bia

Mo, 08. August 2022

Wirtschaft

Verkaufsobjekte unklar — Firma übernommen — Netzagentur-Chef mahnt

VONOVIA-WOHNUNGEN

Verkaufsobjekte unklar

Noch ist unklar, wie sich die Verkaufsabsichten des Wohnungskonzerns Vonovia auf seinen Immobilienbestand in Südbaden auswirken. Am Mittwoch hatte Vonovia angekündigt, 66 000 Wohnungen abstoßen zu wollen. Vonovia habe bereits Wohnungen und Mehrfamilienhäuser ermittelt, die sich für einen Verkauf eignen würden, sagte Unternehmenschef Rolf Buch. Auf Anfrage der Badischen Zeitung teilte Vonovia nun mit: "Wir sind erst am Anfang unserer Überlegungen. Daher ist es noch viel zu früh, um konkret etwas zum Volumen und den einzelnen Standorten zu sagen. Seit unserem Börsengang 2013 haben wir bereits mehr als 110 000 Wohnungen verkauft. Die geplanten Verkäufe ermöglichen weiteres Wachstum und einen Abbau der Schulden." In Südbaden hat Vonovia unter anderem größere Wohnungsbestände in Freiburg, Weil und Offenburg.
SCHWARZWALDELEMENTE

Firma übernommen

Das Unternehmen Schwarzwaldelemente, Tür- und Torlösungsanbieter mit Standorten in Lahr, Steisslingen, Stuhr und Aesch, hat die Firma Bernhard Hesselmann Bauplan in Hamminkeln bei Bocholt übernommen. Frank Rauch, Geschäftsführer der Schwarzwaldelemente, sagte: "Mit der Übernahme der Hesselmann Bauplan haben wir den Weg für die weitere Expansion und die bundesweite Abdeckung im Geschäft für Objekttüren und -tore gelegt." Schwarzwaldelemente ist eine Gesellschaft der Schwarzwaldeisen Gruppe in Lahr und erzielt mit 120 Mitarbeitern einen Umsatz von 35 Millionen Euro. Projekte wurden unter anderem bei der Landesgartenschau in Lahr und im neuen SC-Stadion verwirklicht.

ENERGIESPAREN

Netzagentur-Chef mahnt

Die Menschen in Deutschland müssen aus Sicht der Bundesnetzagentur deutlich mehr Energie sparen, um einen Gasmangel im Winter abzuwenden. Behördenchef Klaus Müller sagte, die Reduktion der Gaslieferungen aus Russland auf nur noch 20 Prozent der vereinbarten Menge habe zur Folge, dass sich der Mangel nur noch in zwei Best-Case-Szenarien verhindern lasse. "Für diese Szenarien müssen die Verbraucher aber mindestens 20 Prozent einsparen – also viel mehr als bislang", sagte Müller der Zeitung Welt am Sonntag. "In allen anderen Szenarien droht schon im Dezember eine Gasmangellage oder wir weisen am Ende der kommenden Heizperiode niedrige Speicherfüllstände auf", so der Chef der Bundesnetzagentur weiter.