Unterrichtsausfall

Leere statt Lehre

Toni Nachbar & René Zipperlen

Von Toni Nachbar & René Zipperlen

So, 20. Januar 2019 um 16:10 Uhr

Südwest

Der Sonntag Neue Zahlen bestätigen: Im Südwesten fällt weiterhin zu viel Unterricht aus. Die Eltern von Gymnasialschülern drohen jetzt mit einer Klage gegen das Land Baden-Württemberg.

Wenn selbst dem Ministerpräsidenten der Begriff "Notsituation" herausrutscht, wie am Donnerstag im SWR -Fernsehen, ist klar: Es gibt ein Problem an den Schulen im Land. Zum zweiten Mal nach Juni 2018 hat das baden-württembergische Kultusministerium zwischen 12. und 16. November erfassen lassen, wie viel Unterricht tatsächlich ausfällt.

Gymnasien sind vom Unterrichtsausfall am stärksten betroffen
In den Gymnasien waren es 4,9 Prozent der vorgesehenen Stunden, in den beruflichen Schulen sogar sechs Prozent. Dann folgen Realschulen mit 3,9 Prozent, Haupt- und Werkrealschulen mit drei Prozent und Gemeinschaftsschulen mit 2,5 Prozent Ausfall. Das klingt freilich harmloser, als es ist.

Nach der Juni-Erhebung hatte das Ministerium zahlreiche Sofortmaßnahmen angekündigt. Doch die Zahlen blieben wenig verändert. "Die Maßnahmen haben überhaupt nichts gebracht", klagt daher der Breisacher Schulleiter Christoph Wolk, Vorsitzender des Verbands Bildung und Erziehung ...

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