DDR-Dopingopfer wollen keinen Schlussstrich

dpa

Von dpa

Mi, 08. April 2009 um 07:36 Uhr

Leichtathletik

Mit Empörung und Betroffenheit haben Opfer des DDR-Dopings und Wissenschaftler auf den Freifahrtschein zur Weiterbeschäftigung für fünf Leichtathletiktrainer nach deren Geständnis reagiert.

"Das ist eine politische Perversion und ein Fall fürs Parlament", sagte die ehemalige Sprintstaffel-Weltrekordlerin Ines Geipel aus Berlin. Die Gruppe von DDR-Dopingopfern um Geipel, die sich schon zuvor gegen das Vorgehen des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) und des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV) gewehrt hatte, will sich juristisch kundig machen. "So wird das nicht gehen, und so werden wir das auch nicht hinnehmen", sagte Geipel.

Der Heidelberger Molekularbiologe Werner Franke kritisierte die Dopingbekenntnisse als unzureichend: "Sie wollen mit ihrer geschichtslosen Aufarbeitung, ...

BZ-Archiv-Artikel

Einfach registrieren und Sie können pro Monat 5 Artikel kostenlos online lesen - inklusive BZ-Plus-Artikel und BZ-Archiv-Artikel.

Gleich können Sie weiterlesen!

Exklusive Vorteile:

  • 5 Artikel pro Monat kostenlos
  • BZ-Plus-Artikel lesen
  • Online-Zugriff auf BZ-Archiv-Artikel
  • Qualitätsjournalismus aus Ihrer Heimat
  • An 18 Standorten in Südbaden – von 150 Redakteuren und 1500 freien Journalisten
  • Verwurzelt in der Region. Kritisch. Unabhängig.
  • Komfortable Anzeigenaufgabe und -verwaltung
  • Weitere Dienste wie z.B. Nutzung der Kommentarfunktion
  • Zugang zu mehreren Portalen der bz.medien: badische-zeitung.de, fudder.de und schnapp.de

* Pflichtfelder

Anmeldung

* Pflichtfelder

Meine BZ