Leserbriefe

Christian Hausmann

Von Christian Hausmann (Staufen)

Di, 01. Oktober 2019

Staufen

WOHNUNGSBAU IN STAUFEN

Bitte kein Gebäudeklotz
Zum Bericht und Kommentar über den geplanten Bau von 24 preisgünstigen Mietwohnungen in Staufen (BZ vom 27. September) erreichte uns folgender Leserbrief:
Herr Müller verkennt die Motive des Protests – zumindest eines Teils desselben – gegen den Gebäuderiegel Schwarzwaldstraße. Es geht gar nicht gegen den Bau als solchen, sondern die Art und Weise der Ausführung, den "gestalterischen" Charakter, der ja auch die Gegenstimme eines Gemeinderats motivierte: Dass der viergeschossige Bau mit Flachdach in die Umgebung der Wolfacker-Gebäude passe, die bekanntlich sämtlich mit Giebeldächern versehen sind, um trotz zum Teil viergeschossiger Bauweise an das Städtle-Gesamtbild anzuschließen, ist schon eine verwegene Annahme. Und eine gestalterische Nähe zum Falkenstein-Komplex sollte eher abschrecken. Denn der stellt ja zweifellos Staufens größte Bausünde dar. Man sollte es also besser machen, als bisher geplant, das heißt nicht einen Gebäuderiegel auf die Göhler'sche Wiese hinklotzen. Christian Hausmann, Staufen
KINDESMISSBRAUCH

Foto war zu reißerisch
Zur optischen Gestaltung des Beitrags "Aktiv gegen ein Tabuthema" (BZ vom 26. September) erreichte uns eine Zuschrift:
Muss ein so ernstes Thema wie der Kindesmissbrauch durch das Foto von drei eingeschlagenen beziehungsweise verletzten Kinderpuppenköpfen den Lesern nahe gebracht werden? Diese Verbrechen sollten trotz ihrer Widerwärtigkeiten in einer sachlichen Art und Weise in der Presse behandelt werden. Reißerische Fotos dienen nicht diesem Ziel.

Henry Kesper, Staufen
BACHPUTZETE

Vorbildliches Verhalten
Zwei positive Aktionen Münstertäler Jugendlicher (BZ vom 11. Juliund 12. September) lobt ein Leser :

Das vorbildliche Verhalten der Münstertäler Bergwacht-Jugend und der Bergfreunde mit den Bachputzeten kann nicht genug gelobt werden. In einer Zeit, in der Umweltaktivisten demonstrieren und über Klima und Umwelt fabulieren, werden in Münstertal keine großen Reden gehalten, sondern etwas für die Umwelt getan. Die Teilnehmer der Bachbettreinigung haben erkannt, dass in Münstertal das höchste Gut die Natur ist, die wir bewahren und verbessern müssen. Allerdings sollten jetzt zur Ergänzung die fälligen Gewässerschauen – Prüfung der bebauten und unbebauten Bachufer – durch Gemeinde und Landratsamt erfolgen.

Gerold Franke, Münstertal