Leserbriefe

Martin Schaub, Lahr

Von Martin Schaub & Lahr

Mi, 14. Oktober 2020

Lahr

RADWEG ZUM FLUGPLATZ
Verlängerung wäre mehr als wünschenswert
Zum Bericht über den Radwegausbau auf dem Flugplatz-Westareal ("Neuer Radweg wird bald gebaut", BZ vom 12. Oktober) schreibt ein BZ-Leser.

Mit vielfältigen Aktionen, wie zum Beispiel dem Stadtradeln, wird das Thema Radfahren immer breiter in unserer Gesellschaft verankert. Dadurch werden auch Menschen zum Radfahren motiviert, die ansonsten eher das Auto benutzen – und das ist gut so. Auch der nun vorgestellte Zwischenbericht zum Verkehrsentwicklungsplan zielt darauf ab, das Radfahren in Lahr weiter zu befördern. Eine
flankierende Maßnahme ist der geplante Ausbau des Radwegs auf dem Westareal des Flugplatzes, um dort die Nutzung von Fahrrädern für den Weg zur Arbeitsstelle attraktiver zu machen und gleichzeitig die Verkehrssicherheit für Radelnde zu erhöhen. Nicht weniger wichtig ist jedoch, dass die Radfahrenden auf sicheren Wegen zum Flugplatzgelände gelangen.

Von Westen her existiert bereits seit einiger Zeit eine ordentliche Radweganbindung. Wer von Osten zum Flugplatzgelände radelt, muss sich aber im dichten Berufsverkehr bislang die Fahrbahn mit den Autos und Lastwagen teilen. Zur Erhöhung der Verkehrssicherheit, insbesondere für die radelnden Schülerinnen und Schüler, wäre hier die Verlängerung des bereits bestehenden Radwegs entlang der Dr.-Georg-Schaeffler-Straße in Richtung Osten bis zum Kreisverkehr mehr als wünschenswert. Für die Umsetzung dieses Radwegabschnitts müsste lediglich eine Radwegtrasse auf dem SWEG-Gelände entlang der Straße angelegt werden. Als Belohnung ließe sich die Verwirklichung dieses Radwegabschnitts seitens der SWEG noch für eine positive PR-Aktion nutzen.

Mit konsequent durchgezogenen Schutzstreifen bis über die Bahnbrücke hinweg,wäre die östliche Anbindung des Flugplatzgeländes für Radfahrende dann auch durchgängiger und vor allem sicherer.

LANDESGARTENSCHAUGELÄNDE
Fahrradstellplätze sind nicht überdacht
Ein Leser äußert sich in Gedichtform zu den neuen Parkplätzen im Seepark und zu Fahrradstellplätzen im benachbarten Bürgerpark.

Am Seehaus, in Lahrs Westen, steht’s für den neuen Pächter jetzt zum Besten. / Parkplätze, möglichst nah am Tisch, sagt ein Gemeinderatsbeschluss, ganz frisch. Beim Planen, damals, für den Bürgerpark, da plante man manchmal ziemlich karg. / Radplatz-Überdachung, für was denn das? Regnet’s, wird das Vehikel eben nass. / Weiß man denn nicht was ein gutes Rad heut kostet? Wer will denn, dass es dort nun rostet? / Aber woher sollen Sonntagsradler dies auch wissen, Nichtwissen ist ein sanftes Ruhekissen.

Horst Rappenecker, Friesenheim