Leserbriefe

Harald Schröder

Von Harald Schröder (Todtmoos)

Fr, 06. September 2019

Todtmoos

FW-GEMEINDERAT OEHLER
Zu Fehlern stehen zeugt von Charakter
Zum Bericht in der BZ vom Mittwoch, 4. September: "Fuchs wirft Franz Narzissmus vor"
Wer die Berichterstattung der letzten Jahre über die Gemeinderatssitzungen in der BZ oder Südkurier sowie Mitteilungsblatt gelesen hat, konnte feststellen, das Frau Fuchs recht hat. Herr Franz hat bewusst die Bürgermeisterin provoziert und teils auch vor Beleidigungen nicht halt gemacht. Er ist also nicht so unschuldig, wie er sich gerne sieht. Auslöser der ganzen Affäre ist doch Herr Oehler und seine Unfähigkeit, genau, zu recherchieren. Die CDU Todtmoos hat von einer Kandidatur ihres Mitgliedes Wolfgang Paul Abstand genommen, nachdem diese sich beim Kommunalamt erkundigt haben und die Kandidatur als zu heißes Eisen erkannt hatten.

Herr Oehler hat laut Kommunalamt dieselbe Auskunft erhalten, sich aber keinen Deut darum gekümmert. Da wurde als Sündenbock Frau Bürgermeisterin Fuchs auserkoren. Frau Fuchs darf sich als
Bürgermeisterin in keinen Wahlkampf einmischen, da sie sonst vom Kommunalamt abgemahnt werden würde.

Herr Oehler hat den Freien Wählern Todtmoos mit seinem Verhalten einen Bärendienst erwiesen. Nach der Wahl alle Schuld anderen zuzuschieben ist nicht die feine Art. Jetzt noch im Gemeinderat eine Anti-Fuchs-Versammlung anzuzetteln, sagt alles.

Das einzig vernünftige wäre von Herr Oehler, von allen Ämter zurückzutreten. Nur so hat der Neubeginn des Gemeinderates mit der Bürgermeisterin eine Grundlage. Zu seinen Fehlern zu stehen zeugt von Charakter!

Die Tonlage und der gegenseitige Respekt sollten bei dieser Geschichte nicht untergehen. Harald Schröder, Todtmoos