Leserbriefe

Arnold Schneble

Von Arnold Schneble (Lahr)

Do, 29. April 2021

Kippenheim

KREISSTRASSE
Eine Lösung, die allen gerecht wird
Zu den Leserbriefen, die sich am vergangenen Samstag, 24. April, mit dem Thema neue Kreisstraße befassten, meldet sich ein Leser aus Lahr zu Wort.
Argumente und Meinungen für und gegen die neue Kreisstraße sowie deren Trassenführung im Bereich von Kippenheim und Kippenheimweiler wurden in den vergangenen Monaten hinreichend ausgetauscht. An dieser Stelle möchte ich deshalb allen Betroffenen, aber auch den Entscheidungsträgern, nochmals einen zentralen Baustein der Demokratie in Erinnerung rufen: "Solidarität" − das Eintreten füreinander.

Die seitens der Bürgerinitiative favorisierte Variante 2 bringt für die einen zwar eine Entlastung, für die anderen, namentlich die Einwohner am südöstlichen Dorfrand von Kippenheimweiler, jedoch eine nicht zu unterschätzende Belastung. Ich denke, vielen ist nicht bewusst, in welch geringem Abstand zum Dorf die neue Kreisstraße im Bereich der neu geplanten Rebwegbrücke verlaufen wird.

Aber wie sieht die Lösung aus, die allen gerecht wird? Die finden wir auf der Homepage der Bürgerinitiative unter dem Reiter "Umfahrung". Die neue Kreisstraße verläuft, von Ringsheim kommend, bahnparallel bis zur Bundesstraße 415, quert nach Kippenheim die Bahnlinie und stößt direkt auf die Bundesstraße 3 (natürlich mit ausreichend Abstand zum bestehenden Kreisverkehr am Kippenheimer Ortseingang und ohne den Schwenk der Variante 2a zum Rebweg). Dadurch kann auf die neue Rebwegbrücke verzichtet werden, die Straße verläuft in gebührendem Abstand zu Kippenheim und Kippenheimweiler und die Landschaft wird am wenigsten zerschnitten.

Arnold Schneble, Lahr