Interview

Literaturbüroleiter Martin Bruch: „Man hat die Bühne und die Werkstatt“

Bettina Schulte

Von Bettina Schulte

Fr, 06. Dezember 2013

Literatur

BZ-INTERVIEW mit dem neuen Freiburger Literaturbüroleiter Martin Bruch über seine Vorlieben und Ideen für das Literaturhaus.

Ab dem 1. Januar hat das Literaturbüro Freiburg einen neuen Leiter: Martin Bruch, gerade mal 29 Jahre alt, tritt die Nachfolge von Stefanie Stegmann an, die ans Literaturhaus Stuttgart wechselt. Bruch hat eine Anstellung in der Zentrale des Münchner Goethe-Instituts aufgegeben, um in Freiburg als Literaturvermittler zu wirken – für ihn ein Traumjob. Bettina Schulte sprach mit ihm über seine Ideen für Freiburg, das ab 2015 ein Literaturhaus haben wird.

BZ: Was lesen Sie gerade?
Bruch: Ich habe eben Peter Kurzecks Hörbuch "Ein Sommer, der bleibt" gehört. Kurzeck ist ja leider letzte Woche gestorben. Ich habe mich daran erinnert, dass ich vor einiger Zeit eine Lesung von ihm gehört habe, die mich sehr beeindruckt hat. Diese CD ist ein ungewöhnliches und wunderbares Werk, eine freie literarische Rede.

BZ: Sie haben sich aus der Münchner Zentrale des Goethe Instituts um die Stelle der Literaturbüroleitung Freiburg beworben. Da fragt man sich doch schon mal warum?
Bruch: Dass diese Stelle für mich sehr reizvoll ist, hängt damit zusammen, dass ich als Kulturvermittler schon einige Jahre gearbeitet habe. Ich habe im Verlag gearbeitet und eine Literaturzeitschrift gemacht. Diese Erfahrungen kann ich einbringen.

BZ: Stephanie Stegmann hat während der acht Jahre hier nicht nur eine enorme Aufbauarbeit geleistet, sondern auch eine starke Handschrift entwickelt. Welche Akzente wollen Sie setzen?
Bruch: Ich komme mit offenen Ohren und Augen und keinem ...

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