Unbarmherziges Urteil

Ludger Lütkehaus

Von Ludger Lütkehaus

Fr, 03. Mai 2013

Literatur

Der Autor Karlheinz Deschner hat seine "Kriminalgeschichte des Christentums" mit dem zehnten Band abgeschlossen.

Dass der heute fast neunzigjährige Karlheinz Deschner sein Opus magnum, die zehnbändige "Kriminalgeschichte des Christentums", noch abschließen würde, haben unter seinen Lesern – Gegnern wie Sympathisanten – wohl nur wenige geglaubt, gefürchtet, gehofft. Die hübscheste Legende, die sich um die Überlebenskraft dieses Monumentalwerks und ihres Autors rankt, ist wohl die von jenen gläubigen Katholiken, die dem fränkischen Schriftsteller ein langes kirchenkritisches Leben gewünscht haben und zu diesem Behuf sogar etliche Messen lesen ließen.

Deschner hat es mit hartnäckiger Selbstdisziplin und einem nie nachlassenden Engagement geschafft. Man mag einwenden, dass dabei auch ein kleiner Etikettenschwindel mit im Spiel ist: Der zehnte und letzte Band der "Kriminalgeschichte" schließt nicht, wie vielleicht zu ...

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