Iain Sinclairs Roman "Der Rand des Horizonts"

Hartmut Buchholz

Von Hartmut Buchholz

Mi, 13. September 2017

Literatur & Vorträge

Iain Sinclair begibt sich in "Der Rand des Orizonts" auf eine historische Wanderung durch Essex.

Es gibt sie, die großen Geher und Wanderer in der Literatur. Was Johann Gottfried Seume 1803 als "Spaziergang nach Syrakus" beschrieb, ist die Dokumentation eines fast 7000 Kilometer langen Fußmarsches; Fontanes zwischen 1862 und 1889 erschienene "Wanderungen durch die Mark Brandenburg" entwerfen eine großangelegte Geschichte der Mark und bilden die topographische Grundierung seines Romanwerks; Bruce Chatwins "Traumpfade", ein Essay über die Dialektik von Nomadentum und Sesshaftigkeit, sind vielleicht ein letzter grandioser Reflex auf die Tradition der "sentimental journey" – und noch Werner Herzogs in seiner Lakonie bestürzendes Protokoll eines Gewaltmarsches ...

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