Altlasten, die Aktivitäten fordern

Annette Mahro

Von Annette Mahro

Mo, 09. Februar 2015

Elsass

Studie der Industrie- und Handelskammer Mulhouse listet 37 Chemiemüllstandorte im Haut-Rhin auf, 35 davon bei Basel und Weil .

ST. LOUIS. Nicht weniger als 37 offizielle und wilde Chemiemülldeponien im Südelsass listet eine zwischen 2012 und 2014 im Auftrag der Mulhouser Industrie- und Handelskammer (CCI) erstellte Studie auf, die am Freitag im Rat des Trinationalen Eurodistricts Basel (TEB) vorgestellt wurde. Neben je einem Standort bei Mulhouse und Colmar befinden sich alle weiteren in Grenznähe bei Basel und Weil am Rhein. Von sechs als besonders gefährlich eingestuften Standorten liegt einer unterm Sportplatz Hüningen, vier weitere in Hagenthal-le-Haut und -le-Bas.

Nur drei Standorte wurden oder werden bisher saniert, wie das direkt am Rhein in Hüningen gelegene ehemalige Firmengelände des Insektizidproduzenten Ugine-Kuhlmann, das Novartis sanieren lässt. Für die CCI-Studie, die Brice Kaszuk, ein Umwelttechnikunternehmer aus Altkirch verantwortet, wurden einerseits staatliche Verzeichnisse von Industrie- und Deponiestandorten zu Rate gezogen. Darüber hinaus hat Kaszuk wilde Deponien aufgenommen, auf die der Basler Altlastenexperte Martin Forter seit Jahren hinweist. "Wir wollen keine Panik auslösen", sagt Kaszuk. Ihm sei es aber ...

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