Atomkraft

Streit um Fessenheim brachte deutsche und französische Regionalpolitik zusammen

Sebastian Wolfrum

Von Sebastian Wolfrum

Fr, 21. Februar 2020 um 09:10 Uhr

Eschbach

BZ-Plus Am Samstag geht der erste Atomreaktor vom Netz. Die jahrelange Diskussion um das Kernkraftwerk hat weitere gute Seiten: Sie hat die Politik auf beiden Seiten des Rheins zusammengeschweißt.

Am Samstag werden viele Menschen der Region tief durchatmen: Dann geht der Reaktor eins des Atomkraftwerks Fessenheim vom Netz, es ist der erste Schritt zur Abschaltung. Vielen Menschen macht der alte und störanfällige Meiler Angst, der direkt vor der Haustür des Landkreises Breisgau-Hochschwarzwald liegt. Von Behördenseite gibt es wegen des Atomkraftwerks seit Jahren enge Kontakte nach Frankreich. Für die Zeit nach Fessenheim soll die Zusammenarbeit verstärkt werden.

Die Folgen eines Atomunfalls machen an keiner Grenze Halt – auch deshalb beschäftigen sich Politik und Verwaltung des Landkreises seit vielen Jahren mit dem Thema Fessenheim. Viele Kreisgemeinden liegen nur rund zehn Kilometer von Fessenheim entfernt, etwa Eschbach, Hartheim, Heitersheim oder Neuenburg. Dass das Kraftwerk ...

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