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Rekord

Mädchen im Kreis Breisgau-Hochschwarzwald haben die höchste Lebenserwartung in Baden-Württemberg

  • Do, 01. Oktober 2020, 11:00 Uhr
    Südwest

     

Mädchen, die im Breisgau zur Welt kommen, können sich statistisch gesehen auf ein langes Leben freuen. Die durchschnittliche Lebenserwartung ist mit 85,1 Jahren die höchste in ganz Baden-Württemberg.

Neugeborene im Landkreis haben gute Chancen alt zu werden.  | Foto: Waltraud Grubitzsch
Neugeborene im Landkreis haben gute Chancen alt zu werden. Foto: Waltraud Grubitzsch
Damit rangiert der Landkreis bei der Lebenserwartung auf dem Spitzenplatz zusammen mit der Stadt Heidelberg.

Auch neugeborene Jungs können laut aktuellen Zahlen des Statistischen Landesamts auf ein langes Leben hoffen: 80,9 Jahre beträgt die durchschnittliche Lebenserwartung im Landkreis. Junge Freiburger können sich statistisch gesehen auch auf ein langes Leben einstellen: Dort geborene Mädchen werden durchschnittlich 84,4 Jahre und Jungen 80,2 Jahre alt.

Seit den 70er Jahren ist die Lebenserwartung um zehn bis elf Jahre gestiegen

Die Lebenserwartung Neugeborener liege nach Angaben des Statistischen Landesamtes um knapp zehn Jahre bei den Frauen beziehungsweise um gut elf Jahre bei den Männern höher als Anfang der 1970er-Jahre. Baden-Württemberg habe im bundesweiten Vergleich die höchste Lebenserwartung Neugeborener. Verglichen mit den Bundesländern mit der geringsten Lebenserwartung leben Baden-Württembergerinnen im Schnitt zwei Jahre und Baden-Württemberger sogar drei Jahre und 5 Monate länger.

Bessere Gesundheitsvorsorge und -versorgung

Die stetig steigende Lebenserwartung sei vor allem auf die verringerte Säuglingssterblichkeit zurückzuführen. Die Menschen werden aber auch älter, aufgrund der verbesserten gesundheitlichen Vorsorge und Gesundheitsversorgung, teilen die Statistiker mit. Je besser zudem der Bildungsstand und die Einkommensverhältnisse seien, desto länger würden die Menschen leben. Die höhere Lebenserwartung der Frauen gegenüber der der Männer sei teilweise genetisch bedingt, vor allem aber auf unterschiedliche Verhaltensweisen zurückzuführen: Frauen würden sich gesünder ernähren, setzten sich im Alltag weniger Gefahren aus, verübten seltener Suizid und gingen öfter zu Gesundheitsvorsorgeuntersuchungen.

Ressort: Südwest

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