Account/Login

Regionalgeschichte

Malaria am Rhein: Auch in Deutschland wütete die Seuche

  • Do, 15. Juli 2021, 10:39 Uhr
    Südwest

     

Malaria war über Jahrhunderte auch am Oberrhein verbreitet. Mit Mücken wurde die Krankheit früher nicht in Verbindung gebracht. Dass sie verschwand, hat mit der Begradigung des Rheins zu tun.

Das Schweizerische Tropeninstitut hatt...ke  am elsässischen Oberrhein gesucht.  | Foto: Privat
Das Schweizerische Tropeninstitut hatte 1958 im Rahmen eines Malaria-Kurs für die Weltgesundheitsorganisation (WHO) die Anopheles-Mücke am elsässischen Oberrhein gesucht. Foto: Privat
Die Malaria begleitet die Menschen seit Urzeiten. Schon der antike Arzt Hippokrates hatte beobachtet, dass die Seuche überwiegend in feuchten Gegenden auftritt. Doch erst im 19. Jahrhundert wurde der Zusammenhang zwischen den Moskitos der Gattung Anopheles und den Infektionen erkannt. Der menschliche Körper reagiert mit hohem Fieber in wechselnden Schüben mit heftigem Schüttelfrost und Schweißausbruch, Kopf- und Gliederschmerzen, sehr häufig auch mit Durchfall. Die Krankheit kann tödlich verlaufen.
Bis ins 20. Jahrhundert hinein gehörte die Malaria auch am Oberrhein zu den Infektionskrankheiten. Denn die Auenwälder der sehr dünn besiedelten Regionen ...

Artikel verlinken

Wenn Sie auf diesen Artikel von badische-zeitung.de verlinken möchten, können Sie einfach und kostenlos folgenden HTML-Code in Ihre Internetseite einbinden:

© 2024 Badische Zeitung. Keine Gewähr für die Richtigkeit der Angaben.
Bitte beachten Sie auch folgende Nutzungshinweise, die Datenschutzerklärung und das Impressum.

Jetzt diesen Artikel lesen!

  • Alle Artikel auf badische-zeitung.de
  • News-App BZ-Smart
  • Freizeit-App BZ-Lieblingsplätze
  • Redaktioneller Newsletter
  • Kommentarfunktion
Jetzt abonnieren

nach 3 Monaten jederzeit kündbar