Nur Obdach, keine Wohnung

Wie March die Unterbringung einer deutschen Mutter im Flüchtlingscontainer erklärt

Manfred Frietsch

Von Manfred Frietsch

Di, 12. Januar 2016 um 17:33 Uhr

March

Die Anlage mit Wohncontainern hat die Gemeinde March vor einem Jahr errichten lassen – für Flüchtlinge, welche die Gemeinde vom Landkreis zugewiesen bekommt. Wie geht die Gemeinde damit um, dass dort nun eine deutsche Mutter mit zwei Kleinkindern leben muss?

Die Anlage, so erklärt Hauptamtsleiter Joachim Heinrich, gelte auch als Obdachlosenunterkunft. Und Frau Selina R. mit ihren zwei Kindern sei ein Fall von Obdachlosigkeit. Seit Oktober 2014, als sie noch in der Holzhauser Wohnung lebte, die ihr gekündigt wurde. Um die drohende Obdachlosigkeit abzuwenden, wies sie die Gemeinde in diese Wohnung ein, was für maximal sechs Monate zulässig war, wobei March die Miete übernahm.

Damals bezog Selina R. nach einem ausgelaufenen Arbeitsvertrag noch ...

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