Mehr Tempo bei Ausbau

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Mi, 27. Oktober 2021

Titisee-Neustadt

Energiegenossenschaft verzeichnet viele neue Mitglieder.

(BZ). Kürzlich hielt die Vita-Bürgerenergie-Genossenschaft für Klimaschutz in Bürgerhand ihre jährliche Generalversammlung ab. Aufsichtsratsvorsitzender Ralf Heissenberger ging auf den vielfach eingeforderten Klimaschutz ein. Die Vita betreibe seit etwa zwei Jahren den Klimaschutz ganz bewusst als Geschäftsziel. Es seien für die Zukunft zahlreiche Projekte von der Vita im Bereich der erneuerbaren Energien zu erwarten.

» Mitgliederentwicklung: Jahr 2020 traten 57 neue Mitglieder in die Vita ein, was eine Steigerung von 32 Prozent bedeute. Durch die Neueintritte und Aufstockungen von Bestandsmitgliedern konnten weitere 379 Geschäftsanteile im Wert von 94 750 Euro verbucht werden, was einer Steigerung von 38 Prozent entspreche. Zum 31. Dezember 2020 waren somit 227 Frauen und Männer als Mitglieder bei der Vita eingetragen. Auch 2021 setze sich dieser erfreuliche Trend fort.

Finanzen: Vorsitzender Nikola Wangler stellte die Geschäftszahlen für das Jahr 2020 vor. Man schloss mit einem geringfügigen Minussaldo ab. Die enormen Investitionen der Vita für die zwei Großprojekte Neustädter Nahwärmenetz (110 000 Euro) und die eigene Photovoltaikanlage auf dem Clubhaus-Neubau (75 000 Euro) könnten jetzt noch keine Gewinne bringen. Man blicke allerdings erwartungsfroh gen Zukunft.

» Ausblick: Vorstand Jan Thießen stellte den Genossinnen und Genossen die Strombedarfsentwicklung der kommenden Jahre vor. Da man von einer großen Bedarfssteigerung ausgehe und gleichzeitig Atom- und Kohlestrom ersetzt werden müssen, müsse man auch im Hochschwarzwald ein viel höheres Tempo beim Zubau der erneuerbaren Energien jeglicher Provenienz einschlagen.

Wechsel: Johannes Götz ersetzt Susanne Filser im Aufsichtsrat.