Analyse

Inflationsrate bleibt unter zwei Prozent: Die Verlierer sind die Sparer

Rolf Obertreis

Von Rolf Obertreis

Fr, 29. Dezember 2017 um 22:00 Uhr

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BZ Plus Wohl auch in 2018 wird die Inflationsrate nicht über 2 Prozent steigen. Höhere Notenbankzinsen sind damit vorerst vom Tisch. Und die Sparer sind die Verlierer.

Auch im Dezember wurde das Ziel nicht erreicht: Mit 1,7 Prozent lag die Inflationsrate in Deutschland noch ein Stück von der Zwei entfernt – dem Niveau, bei dem die Bundesbank und die Europäische Zentralbank (EZB) Preisstabilität erreicht sehen. Auf das gesamte Jahr dürften es auch nur 1,8 Prozent sein. Auch wenn es die höchste Inflationsrate seit fünf Jahren ist – höhere Notenbankzinsen sind weiter kein Thema. Zumal die Inflation in der Eurozone deutlich von der Zwei entfernt ist.

Zwar steigen die Preise in Deutschland nun wieder schneller. Schließlich hatte die Inflation 2016 bei nur 0,5 Prozent gelegen. Aber die Zwei vor dem Komma wird sich wohl auch 2018 nicht zeigen. Die Bundesbank und Volkswirte erwarten eine Rate von 1,7 Prozent, bevor es bis 2020 allmählich auf 2,0 Prozent hochgeht.

Und das ist nur der ...

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