Kommentar

Zu wenige Frauen in der Politik sind schlecht für die Demokratie

Katja Bauer

Von Katja Bauer

Do, 12. Oktober 2017

Kommentare

BZ Plus 30,7 Prozent der Abgeordneten im neuen Bundestag sind Frauen. So wenig waren es zuletzt vor 19 Jahren. Das ist ein Problem. Nicht für Feministinnen - sondern für die Demokratie.

30,7 Prozent der Abgeordneten im neuen Bundestag sind Frauen. So wenig waren es zuletzt vor 19 Jahren. Am Tag nach der Wahl stellten Politiker stirnrunzelnd fest: Wir haben ein Problem. Wirklich? Wenn das Problem auf breiter Front als wichtig eingeschätzt würde, könnten gerade Abgeordnete etwas daran ändern. Der niedrige Frauenanteil ist kein Problem für Feministinnen – er ist eines für die Demokratie.

Andere Länder in Europa machen es vor. Sie haben seit teilweise mehr als 20 Jahren Gesetze, deren Folge ein höherer Frauenanteil in den Parlamenten ist. Auf den ersten Blick scheint sich auch in Deutschland einiges bewegt zu haben: Im Kanzleramt sitzt eine Frau, die Zahl der Ministerinnen ist gewachsen. Und jetzt, wo die SPD vermutlich den ...

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