Elsässisch-badisches Sprachgebiet

Neue Studie nimmt alemannischen Dialekt unter die Lupe

Ulrike Derndinger

Von Ulrike Derndinger

Fr, 13. Juli 2012 um 09:55 Uhr

Ortenaukreis

Wie schwätzt man hier? Dialektforscher der Unis Freiburg und Straßburg horchen derzeit in Meißenheim genau hin. Besonders interessiert sie, welche Rolle die deutsch-französische Grenze spielt.

Selbstversuch. Die Redakteurin soll hochdeutsche Sätze in ihren Dialekt übersetzen, wie es auch die Testpersonen aus Meißenheim tun. "Hast du das Licht ausgemacht?" – "Hesch du s’Liächt ussgmacht?" "Im Nachbargarten steht eine alte Eiche" – "Im Nochbersgarte steht ä aldi Eich". "Hör doch auf, ihn zu belästigen!" – "Heer doch uff, ihne z’gäckse!" In diesen Sätzen, erklären die Sprachwissenschaftler Julia Breuninger (27) und ihr Kollege Martin Pfeiffer (30), sind die Merkmale versteckt, auf die es die Sprachwissenschaftler abgesehen haben. Sprachmerkmale, die – grob gesagt – den Dialekt vom Hochdeutschen trennen.

Muetter oder Mudder?
Sagt der Befragte Muetter oder Mudder? Endet die Eiche auf ...

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