Tourismus

Motorradlärm bedroht den gesellschaftlichen Frieden im Schwarzwald

Stefan Hupka

Von Stefan Hupka

Di, 21. Mai 2019 um 11:21 Uhr

Südwest

BZ-Plus Röhrende Motorräder sind die größte Lärmquelle im sonst so stillen Schwarzwald. Die Schmerzgrenze scheint überschritten. "Kontrollen, Kontrollen, Kontrollen", fordern daher Kenner.

Wenn Motorradfahrer einen schönen Sonntag hatten, liest sich das im Netz so: "In unerheblichen Drehzahlen kaum bemerkbar, packt die kleine Schwarze, wenn’s losgeht, die singende Säge aus. Die schöne, hysterische Italienerin macht den Piloten aggressiv und schon mal um Dekaden jünger." Nachzulesen in Foren der Bikerszene unter "Das Ohr fährt mit." Bedauerlich: Das kriegt nicht nur das Ohr des Fahrers mit, sondern die ganze Umgebung. Und die singende Säge des einen ist die Nervensäge des anderen.
Erklär's mir: Warum sind Motorräder oft lauter als Autos?
Der Lärm von Motorrädern hat sich im Schwarzwald zum Belästigungsfaktor erster Güte ausgewachsen. Die Beschwerden sind alt, nehmen aber Formen an, die nicht nur um die Waldesruh fürchten lassen, sondern auch um den gesellschaftlichen Frieden. Mit Toleranz- oder Maßhalteappellen scheint es nicht getan. Das haben Behörden und Verbände erkannt, sie sinnen auf Abhilfe – auch, damit Geplagte nicht, wie bereits passiert, auf lebensgefährliche Sabotageaktionen ...

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