Mit Mangos eine Zukunft schaffen

Alexander Huber

Von Alexander Huber

Sa, 25. August 2018

Müllheim

BZ-Plus Regionale Flüchtlingshelfer organisieren Projekt in Gambia.

MÜLLHEIM. In der Diskussion um die Flüchtlingsbewegungen von Afrika nach Europa wird häufig darauf verwiesen, wie wichtig es ist, Fluchtursachen in den afrikanischen Ländern direkt zu bekämpfen und den Menschen vor Ort eine Perspektive zu schaffen. Was in der Theorie schlüssig klingt, erweist sich in der Praxis oft als ein steiniger Weg. Samuel Gebert aus Müllheim und die Heitersheimerin Susanne Seywald – beide erfahrene Aktive in der regionalen Flüchtlingshilfe – wollen ihn dennoch gehen. Mit einem Obstverarbeitungs-Projekt in Gambia.

Gambia, der kleinste Staat auf dem afrikanischen Festland, kleiner als Schleswig-Holstein, ist für so manche Engagierte in der Flüchtlingshilfe in Baden-Württemberg in den vergangenen Jahren verstärkt in den Fokus gerückt. Das liegt daran, dass Geflüchtete aus diesem Land in erster Linie in Deutschlands Südwesten untergebracht wurden, nicht zuletzt auch in unserer Region. Ende 2016 vollzog sich eine wichtige politische Wende in Gambia: Der langjährige Präsident Yahya Jammeh, der eine üble Willkürherrschaft führte und von Gambia-Kennern oft nur mit dem schlichten Attribut "irre" beschrieben wurde, wurde abgewählt.

Unter dem neuen Präsidenten Adama Barrow wächst die Hoffnung auf einen demokratischen Wandel und damit einhergehend auf einen wirtschaftlichen Aufschwung in dem westafrikanischen Staat, in dem, salopp gesagt, bislang noch nicht allzu viel funktioniert. Tatsächlich erweist sich sowohl der politische wie wirtschaftliche Neuanfang als Herkulesaufgabe – dazu später mehr. Fakt ist, dass mit der Abwahl des Diktators Jammeh die ...

BZ-Plus-Artikel

Einfach registrieren und Sie können pro Monat 5 Artikel kostenlos lesen - inklusive BZ-Plus-Artikel und BZ-Archiv-Artikel.

Gleich können Sie weiterlesen!

Exklusive Vorteile:

  • 5 Artikel pro Monat kostenlos
  • BZ-Plus-Artikel lesen
  • Online-Zugriff auf BZ-Archiv-Artikel
  • Qualitätsjournalismus aus Ihrer Heimat
  • An 18 Standorten in Südbaden – von 150 Redakteuren und 1500 freien Journalisten
  • Verwurzelt in der Region. Kritisch. Unabhängig.
  • Komfortable Anzeigenaufgabe und -verwaltung
  • Weitere Dienste wie z.B. Nutzung der Kommentarfunktion
  • Zugang zu mehreren Portalen der bz.medien: badische-zeitung.de, fudder.de und schnapp.de

* Pflichtfelder

Anmeldung

* Pflichtfelder

Meine BZ