Forstwirtschaft

Müllheimer Waldstreit: Rathaus widerspricht Kahlschlag-Vorwurf

Alexander Huber

Von Alexander Huber

Mi, 30. Januar 2019 um 17:47 Uhr

Müllheim

BZ-Plus Wird der Eichwald, beliebtes Naherholungsziel der Müllheimer, über Gebühr strapaziert? Gegen den von einer Bürgerinitiative erhobenen Vorwurf des Kahlschlags hat sich nun das Rathaus gewehrt.

Nein, im Eichwald finde kein Kahlschlag statt. Und nein, es stehe auch keineswegs allein der wirtschaftliche Nutzen des Müllheimer Stadtwaldes im Vordergrund. Rathausspitze und Forstverwaltung haben sich in einem Pressegespräch am Mittwoch gegen die Vorwürfe gewehrt, die in den vergangenen Wochen in der Bürgerschaft laut wurden und unlängst zur Gründung der Bürgerinitiative "Rettet den Eichwald" führten. Im Zentrum der Ausführungen stand die Strategie von Stadt und Forst, den Eichwald auch langfristig als Eichenwald zu erhalten.

Gesellschaft der Bäume ist überaltert
Die Gesellschaft der Bäume im Eichwald, speziell der namensgebenden Eichen, hat im Grunde ein ganz ähnliches Problem wie die Gesellschaft der Menschen hierzulande – sie ist massiv überaltert. Von dem knapp 400 Hektar großen Bestand an Eichen sind rund 200 Hektar über 160 Jahre alt, jüngere ...

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