Thementag über Jüdische Musik in Emmendingen

"Musik und Judentum" in Emmendingen

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Sa, 16. November 2019

Emmendingen

Thementag "Musik und Judentum" am Sonntag in Emmendingen.

Der Verein für jüdische Geschichte und Kultur Emmendingen lädt in Kooperation mit der Jüdischen Gemeinde Emmendingen am Sonntag, 17. November, zum Thementag "Musik und Judentum" ein.

Von 14 bis 21 Uhr wird an drei Orten in Emmendingen ein abwechslungsreiches Programm präsentiert. Eine Führung der Kuratorin durch die Wechselausstellung "Der Tempel in Jerusalem" beleuchtet um 14 Uhr im Jüdischen Museum die Anfänge jüdischer Musik (unser Foto zeigt einen Schofar aus dem Museum).

Ein Workshop um 15 Uhr im Simon-Veit-Haus mit Kantor Elija Schwarz gibt Einblicke in die Liturgie und in einer Diskussionsrunde um 17 Uhr in der Aula der Karl-Friedrich-Schule fragen namhafte Musiker, Wissenschaftler und junge Nachwuchskünstler aus Emmendingen und Freiburg nach einer Definition von jüdischer Musik.

Das abschließende Konzert um 19 Uhr in der Karl-Friedrich-Schule bietet ein musikalisches Potpourri, bei dem die Teilnehmer der Diskussionsrunde ihr persönliches Verständnis von jüdischer Musik zum Ausdruck bringen können. Sogar eine Uraufführung wird mit dabei sein, gespielt von Lucas Fels, dem damaligen Mitbegründer des Freiburger Ensemble Recherche und jetziges Mitglied des Arditti Quartetts (London). Sein Professorenkollege Gilead Mishory von der Musikhochschule Freiburg wird sowohl als Musiker als auch Komponist in Erscheinung treten. Emmendingen ist mit Cornelia Anuschek-Pellegrini, ehemalige Violinenlehrerin an der Musikschule Nördlicher Breisgau, Igor Murye, Klarinettist bei der Stadtmusik und Monika Rachel Raija Miklis, Kuratorin am Jüdischen Museum Emmendingen, vertreten. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.