Leitartikel

Nach dem Anschlag von Berlin: Zeit der Scharfmacher

Thomas Fricker

Von Thomas Fricker

Di, 20. Dezember 2016 um 19:34 Uhr

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Nach dem Terrorakt von Berlin sind Abscheu und Entsetzen am Platz, nicht bemühtes Verständnis. Geboten ist aber auch die Vorsicht vor jenen Rechtspopulisten, die nun mehr Härte fordern.

"Heute ist nicht die Zeit für Konsequenzen." So sprach Thomas de Maizière am Tag danach. Es war ein besonnenes Wort. Darauf gehört wurde leider nicht. Im Gegenteil. Als sich der Innenminister zu dem Terroranschlag in Berlin vom Montagabend äußerte, war die Debatte über angeblich zwingende Konsequenzen längst entbrannt. Von Horst Seehofer bis Donald Trump reicht die Riege derer, die nach Härte lechzten. Die "gesamte Zuwanderungs- und Sicherheitspolitik" müsse neu justiert werden, forderte Bayerns Ministerpräsident. Der künftige US-Präsident rief gar dazu auf, Terroristen ...

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