Staufener Missbrauchsfall

Nach Versäumnissen sollen Polizei und Gericht besser verzahnt werden

dpa

Von dpa

Mo, 05. Februar 2018 um 07:31 Uhr

Staufen

Der Hauptbeschuldigte im Staufener Missbrauchsskandal war in einem Projekt für besonders rückfallgefährdete Sexualstraftäter. Verhindert hat das den Missbrauch nicht. Was muss sich ändern?

Als Konsequenz aus dem jahrelangen Missbrauch eines neun Jahre alten Kindes im Breisgau steht der Umgang mit besonders rückfallgefährdeten Sexualstraftätern auf dem Prüfstand. In Baden-Württemberg wurde vor rund acht Jahren das Projekt KURS aus der Taufe gehoben. Das Ziel: Intensivere Überwachung von gefährlichen Sexualstraftätern, die wieder auf freiem Fuß sind. Polizei, Justiz, Bewährungshilfe, Maßregelvollzug wurden damals miteinander verzahnt, eine Zentralstelle im Landeskriminalamt in Stuttgart eingerichtet.

Ein Schicksal wie das des Neunjährigen sollte dadurch verhindert werden. Denn klar ist, dass viele vorbestrafte Sexualstraftäter rückfallgefährdet sind. Fachleute aus dem Innenministerium haben nun anhand der Versäumnisse im Fall des Neunjährigen eine Liste zusammengestellt, wie das Verzahnen von Justiz und Polizei optimiert werden kann. Rechtliche Änderungen sind nicht ausgeschlossen.
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