Amtliche Musik für den Dancefloor

Fr, 02. März 2001

Kultur

Experimentell und eingängig zugleich: Heiko Laux und seine Plattenfirma "Kanzleramt" bringen Techno unter die Leute.

Heiko Laux ist zwar nicht Kanzler, aber er sitzt im "Kanzleramt". So heißt die Plattenfirma, mit der er seine eigene Version von Techno unter die Leute bringt. Künstler und Kaufmann in einem, hat Laux sein Label zu einer der ersten Adressen der Dancefloor-Szene gemacht. Am Samstagabend wird das Amt ins Universal Dog in Lahr verlegt, Laux legt auf und bringt einige Labelkollegen mit.

Zwischen den Regalen voller akkurat aufgereihter Mayonnaisegläser, Olivenölflaschen und Mehlpackungen stand da unvermittelt dieser Typ. Stolz ein T-Shirt des Detroiter Ur-Technolabels Metroplex am Leib tragend, blickte er cool in die Kamera. "Heiko Laux im Edeka-Geschäft seiner Eltern", verriet die Bildunterschrift in einer Ausgabe der Musikzeitschrift Spex von 1997. Im beschaulichen Bad Nauheim bei Frankfurt hatten aber nicht nur die Eltern ihr Geschäft, sondern auch Sohn Heiko das seine: Vier Jahre zuvor hatte er sein Plattenlabel mit dem hintersinnigen Namen "Kanzleramt" gegründet.

Zu verlockend waren damals jene Gegensätze, die Laux in sich vereinigte, ...

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