"Man hört etwas, und schon ist es weg"

Mo, 08. Oktober 2001

Kultur

BZ-INTERVIEW mit Christian Brückner über Zweck und Inhalt von Lyrik und die Bedeutung der Beat-Generation.

OFFENBURG. Mit Christian Brückner zu telefonieren ist im höchsten Maß verwirrend. Zum einen hat man ständig das Gefühl, Robert de Niro an der Strippe zu haben (Brückner ist dessen deutsche Synchronstimme). Zum andern hat Brückners Tonfall etwas Magisches, etwas das einen selbst im ganz normalen Gespräch, etwa über Zweck und Inhalt von Lyrik, verwirrt. Am Dienstag spricht Brückner mit dem "Lone World Trio", in dem sein Sohn Kai Gitarre spielt, Texte der "Beat Generation" in der Offenburger Reithalle. Robert Ullmann hatte Christian Brückner am Telefon.

BZ: "Die Verse auf der Straße zum Sprechen bringen", so umschrieben die "Beat"-Dichter ihr Programm. Ähnlich wie beim heutigen Rap benutzten sie bei ihren Auftritten die Verbindung mit zeitgenössischer Musik. Bedeuten uns die Texte der Beat-Generation noch etwas?
Brückner: Die Szene entstand anfangs der Fünfziger in San Franzisco und in Greenwich Village, New York, zu einer Zeit, als Amerika keimfrei sauber war, beziehungsweise es ...

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