Schwur in Badehose

Parízek entlockt Schillers Gassenhauer „Wilhelm Tell“ in Zürich neue Töne

Martin Halter

Von Martin Halter

Di, 19. März 2013

Theater

Dušan David Parízek entlockt Schillers Gassenhauer "Wilhelm Tell" in Zürich neue Töne.

Schillers "Wilhelm Tell", das "höchste Geschenk Deutschlands an die Schweiz" (Jacob Burckhardt), funktioniert seit 1804 wie eine Präzisionsuhr. Aufgezogen wird sie allerdings nur noch selten, jedenfalls außerhalb der Schweiz: Die Sammlung geflügelter Worte hat doch ein wenig Patina angesetzt. Und selbst die Eidgenossen nähern sich ihrem Nationalmythos fast nur noch auf den Zehenspitzen von Satire, Ironie und tiefer gelegter Bedeutung. Der letzte "Tell" am Zürcher Schauspielhaus vor zehn Jahren war ein Mythen- und Kuhreigen im Pappmaché-Gebirge: Josef Ostendorfs Wildschütz war ein dicker, doofer Obelix und gutmütiger Alpöhi, der sich auf seine unsicheren Urkantonisten nicht verlassen konnte. 2006 machte Samuel ...

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