Ulk im Fachwerkbau

Mo, 09. April 2001

Kultur

Salzburger Osterfestspiele: Verdis "Falstaff" mit Abbado.

Tollpatschig tapst das Pummelchen die Leiter hoch. Tief ist Falstaff gefallen, in die Themse, die der Orchestergraben symbolisiert. Oben angelangt, sinkt Sir John überanstrengt zu Boden und pustet sich das letzte Wasser aus dem Leib. Das Publikum freut sich und lacht: Endlich ist "Falstaff" wieder in jener Klamotte zu sehen, aus deren Klauen sie Peter Konwitschny wohl nur kurzfristig zu lösen vermochte. Alles, was dessen Grazer Inszenierung erst jüngst so faszinierend gemacht hatte, fehlt in dieser Salzburger Neuproduktion: der Widerstreit zweier unterschiedlicher Generationen und Lebensauffassungen, verkörpert im Konflikt ...

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