Heilmethode ist längst Standard

Stephan Reuter

Von Stephan Reuter

Do, 24. April 2003

Basel

1000. Patient unterzieht sich einer Stammzelltherapie.

BASEL. Das Wort weckt Hoffnung, das Wort weckt Ängste: Um die Stammzellentherapie ist eine gesellschaftliche Debatte entbrannt, welche die Biomediziner mit ethischen, die Kritiker mit medizinischen Grundfragen konfrontiert. Taugen Stammzellen als Therapieform des 21. Jahrhunderts oder ist die Forschung auf einem gefährlichen Holzweg? In der Hitze des Streits wird oft vergessen: Diese Heilmethode ist nicht nur eine Reise ins Unbekannte.

Am Kantonsspital Basel wurde im März der tausendste Patient aufgenommen, der sich einer Stammzellentransplantation unterzieht. Dabei handelt es sich nicht um die umstrittenen embryonalen, sondern um blutbildende Stammzellen - gewonnen aus Knochenmark, Blut oder Nabelschnurblut. Die Stammzellen liefert der Patient selbst, ein naher Verwandter oder ein freiwilliger Spender aus einer Datenbank. Leukämie, Lymphdrüsenkrebs und Knochenmarkschwund zählen zu den häufigsten Indikationen.

Als Professor Bruno Speck vor 30 Jahren in Basel die ersten Knochenmarktransplantationen wagte, galt ...

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