250 Betroffene

Prothesenhersteller lehnt Einigung ab – Prozess um Freiburger Hüftskandal geht weiter

Stefan Hupka

Von Stefan Hupka

Di, 14. Januar 2020 um 12:34 Uhr

Südwest

BZ-Plus Die künstliche Hüfte von Jürgen Thomas hatte begonnen, seinen Oberschenkelknochen zu zerfressen. Das ist mehr als zehn Jahre her, aber noch immer wird um Schuld und Schadenersatz prozessiert.

Der Schmerz, sagt Jürgen Thoma, war gar nicht das Schlimmste. "Eher dumpf", sagt er und macht mit der Hand einen kleinen Halbkreis an der Hüfte, "hier an der Außenseite rechts." Der 61-Jährige steht vor Gericht – aber nur, weil der Vorsitzende ihn gerade darum gebeten hat, zur besseren Anschauung. Sonst sitzt Thoma in diesem Saal – als Kläger. Wenn einer vor Gericht steht, dann die Beklagte, die Medizintechnikfirma Zimmer Biomet.

Wegen einer Zimmer-Biomet-Hüftprothese, das war das Schlimmere für den Werkzeugmeister Thoma, musste er binnen weniger Jahre gleich zweimal unters Messer – erst beim Einbau und dann, als sie wieder ausgebaut und durch ein anderes Modell ersetzt werden musste.

Das Gelenk sah aus wie ...

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