Innenstädte

Wohnungsnot: Sollen Eigentümer von Baulücken enteignet werden können?

Franz Schmider

Von Franz Schmider

Di, 31. Juli 2018 um 08:43 Uhr

Südwest

Was für neue Stadtteile und Straßen geht, könnte künftig auch in Innenstädten möglich sein: Bauzwang für Baulücken, die notfalls enteignet werden können. Damit lassen sich ungenutzte Wohnbaupotenziale heben, sagen Politiker.

Landesweit fehlen nach Angaben des Wirtschaftsministeriums in Baden-Württemberg 88.000 Wohnungen, überwiegend in den Ballungsräumen. Das liegt je nach Lesart und Interessenlage vor allem an zu wenig Förderung für den sozialen Wohnungsbau, an zu geringer oder an zu viel Bautätigkeit und damit verbunden hohen Baukosten, an zu vielen und preistreibenden Bauvorschriften oder an zu langen Planungsverfahren.

Konsens besteht darin, dass der Mangel an Bauland ein zentraler Faktor ist. Anders als vor wenigen Jahren vorhergesagt steigt vor allem in den wirtschaftlich prosperierenden Regionen die Einwohnerzahl, wie vergangene Woche Zahlen des Statistischen Bundesamts belegten.

4500 neue Wohnungen möglich – allein in Stuttgart
Nun bringen mehrere Politiker die Idee ins Gespräch, die Eigentümer von nicht bebauten Grundstücken in Innenstädten sollten verpflichtet ...

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