Bio-Baumwolle ist groß im Kommen

Erich Reimann

Von Erich Reimann (dpa)

Fr, 04. Januar 2019

Wirtschaft

Anbaufläche wächst, das Interesse der Händler auch / Vorreiter sind eher günstige Anbieter / Greenpeace fordert weniger Wegwerfmode.

DÜSSELDORF. Ob in der Jeans, im T-Shirt oder in der Unterwäsche – Baumwolle ist aus dem täglichen Leben nicht wegzudenken. Doch für die Umwelt hat der Anbau der Pflanzenfaser oft dramatische Folgen. Noch vor wenigen Jahren entfiel nach Angaben des Umweltbundesamtes rund ein Viertel des weltweiten Verbrauchs an Insektiziden auf den Baumwollanbau, bei den Pestiziden waren es zehn Prozent. Inzwischen setzen jedoch immer mehr Modehändler und Modehersteller auf eine nachhaltigere Produktion.

Die gute Nachricht für Verbraucher: Für ein gutes Umweltgewissen in Sachen Baumwolle brauchen sie nicht unbedingt tief in die Tasche greifen. Die größten Abnehmer von Bio-Baumwolle sind nach einer aktuellen Studie der gemeinnützigen Organisation Textile Exchange eher preiswerte Marken wie C & A, H & M und Tchibo. Auch der Zara-Muterkonzern Inditex und Aldi gehören zu den Top Ten in diesem Bereich.

Der Verbrauch an Bio-Baumwolle ...

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