Der Mahner in Frankfurt

Rolf Obertreis

Von Rolf Obertreis

Fr, 27. April 2012

Wirtschaft

Jens Weidmann ist mit 44 der jüngste Bundesbankpräsident aller Zeiten / Im ersten Amtsjahr hat er sich viel Respekt erarbeitet.

FRANKFURT. Jens Weidmann kommt gut an – bei den Mitarbeitern in der Bundesbank, bei Beobachtern der Geldpolitik, bei Bankern und im Rat der Europäischen Zentralbank (EZB), selbst wenn er dort selten der herrschenden Meinung folgt. Der jugendlich wirkende Bundesbankpräsident (44) darf sich nach einem Jahr an der Spitze der wichtigsten Notenbank im Euroraum über Lob freuen – auch, wenn vieles in der EZB und bei anderen Anti-Krisen-Kämpfern bei weitem nicht so läuft, wie sich der frühere Berater von Kanzlerin Angela Merkel das wünscht. Verzagen will Weidmann nicht, heißt es in der Notenbank. Er werde unbeirrt für seine Überzeugungen werben. "Und damit kann er", sagt ein ...

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