Endlagersuche wird konkret

Barbara Schmidt

Von Barbara Schmidt

Mo, 14. September 2020

Wirtschaft

Bürger können mitdiskutieren.

. Die Suche nach einem Endlager für hochradioaktiven Atommüll in Deutschland hat begonnen. Bis 2031 soll ein geeigneter Standort gefunden sein, erste Zwischenergebnisse wird die mit der Suche beauftragte Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) Ende September vorlegen. In ihrem Zwischenbericht wird die BGE erstmals mögliche Standortregionen aufzeigen – und andere ausschließen. Diskutiert wird der Bericht am 17. und 18. Oktober auf einer Fachkonferenz, zu der sich auch Bürger anmelden können.

Die Veranstaltung in Kassel Mitte Oktober ist der Auftakt, weitere Beratungstermine sind für 4. bis 7. Februar, 15. bis 18. April und 10. bis 13. Juni 2021 vorgesehen. Die Ergebnisse werden in die weitere Standortsuche einfließen, wie das Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung (BASE) versichert. Das BASE überwacht die Standortsuche und organisiert die Öffentlichkeitsbeteiligung.

Angesichts der Corona-Pandemie empfiehlt die Behörde eine Online-Teilnahme an der Fachkonferenz Mitte Oktober. Die Veranstaltung wird auch als Livestream im Netz übertragen. Anmeldeschluss ist der 16. Oktober. Wie die Fachkonferenz arbeitet und wie sich Bürger einbringen können, darüber informiert das BASE am Donnerstag, 17. September, 18 Uhr in einer Online-Veranstaltung. Anmeldungen sind bis 15. September möglich per E-Mail an: beteiligung@bfe.bund.de

Weitere Informationen gibt’s unter endlagersuche-infoplattform.de