Stundenlöhne

Jobcenter gegen Minilöhne

Hannes Koch

Von Hannes Koch

Sa, 19. Oktober 2013

Wirtschaft

Die Arbeitsagenturen wehren sich nun, wenn Stundenlöhne unter drei Euro aufstocken werden.

BERLIN. 2,84 Euro pro Stunde – bei solchen Niedrigstlöhnen empfiehlt die Arbeitsagentur neuerdings eine Klage vor dem Arbeitsgericht, weil die Entlohnung sittenwidrig ist. Mindestlöhne könnten in solchen Fällen Abhilfe schaffen.

Ein arbeitsloser 52-Jähriger war bereit, eine Stelle anzutreten, bei der er 2,84 Euro pro Stunde verdiente. Von solchen Löhnen kann man auch in der brandenburgischen Stadt Lübbenau, wo viele Dinge sehr billig sind, fast nichts kaufen. Mit Glück reicht dieses Geld für ein paar Schnitzel oder einen Laib Brot plus Butter. Aber selbst die Miete zahlen, Busfahren, Schuhe erwerben? Von derartigem "Luxus" konnte der Billigarbeiter nur träumen.

Angestellt war er als Bürohelfer für rund 14 Stunden pro Woche in einem kleinen Computerhandel. Weil er ...

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