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dpa, afp, bas

Von dpa, afp & Barbara Schmidt

Sa, 25. Januar 2020

Wirtschaft

Höherer Umsatz — Weniger Blüten — Zahlt Bayer Milliarden?

STREIT

Höherer Umsatz

Der Bürodienstleister Streit in Hausach hat seinen Umsatz 2019 auf 55 Millionen Euro gesteigert. Das seien knapp zwei Millionen Euro mehr als 2018 und es sei die siebte Umsatzsteigerung in Folge, teilte das Unternehmen mit. Allerdings sei der Gewinn unter Plan geblieben, eine Zahl nannte Streit nicht. Die Firmengruppe hat sich der Mitteilung zufolge eine neue Struktur gegeben und den Generationswechsel in der Geschäftsführung vorbereitet. Streit beschäftigt 250 Mitarbeiter.

BUNDESBANK

Weniger Blüten

Die Zahl der gefälschten Banknoten in Deutschland hat abgenommen. Die Bundesbank zählte 2019 rund 55 200 falsche Euro-Scheine im Nennwert von 3,3 Millionen Euro, wie sie am Freitag mitteilte – fünf Prozent weniger als 2018. Mehr als die Hälfte der Blüten waren falsche Fünfziger. Daneben registrierte die Bundesbank rund 42 100 Falschmünzen, vor allem Zwei-Euro-Stücke. 2018 waren es nur 33 100 falsche Münzen gewesen.

GLYPHOSAT-STREIT

Zahlt Bayer Milliarden?

Nach Informationen der Nachrichtenagentur Bloomberg wird der Chemiekonzern Bayer in den USA den Streit um angeblich krebserregende Unkrautvernichter mit dem Wirkstoff Glyphosat möglicherweise für zehn Milliarden Euro beilegen. Bloomberg beruft sich auf mit den Vergleichsverhandlungen vertraute Personen. Bayer hatte sich 2018 mit dem gut 60 Milliarden Dollar teuren Kauf des US-Saatgutriesen Monsanto immense Rechtsrisiken geangelt. Die ersten drei US-Prozesse hatten die Leverkusener verloren. Sie hatten die hohen Schadenersatz-Urteile angefochten. Auch die zuständigen Gerichte dringen nun auf einen Vergleich.