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Von kna

Sa, 20. Juli 2019

Wirtschaft

So wertvoll wie nie — Kosten offengelegt — Geringerer Gewinn — Probleme mit Steuerung

MICROSOFT

So wertvoll wie nie

Viele haben den Computer-Dino Microsoft schon abgeschrieben. Doch seit Satya Nadella 2014 den Chefposten übernahm, geht es wieder steil bergauf. Starke Quartalszahlen bescherten Microsoft am Freitag ein Rekordhoch an der Börse. Die Aktie mit einem Kursplus von fast drei Prozent bei gut 140 Dollar und markierte damit einen neuen Höchststand. Der Börsenwert stieg auf enorme 1,08 Billionen Dollar (960 Milliarden Euro. Damit liegt Microsoft vor Apple und Amazon.

PKW-MAUT

Kosten offengelegt

Das Bundesverkehrsministerium hat die Kosten für die gescheiterte Pkw-Maut offengelegt. Bis zum Urteil des Europäischen Gerichtshofs Mitte Juni habe das Ministerium rund 54 Millionen Euro für die Vorbereitung der Maut ausgegeben, heißt es in der Antwort auf eine Anfrage der FDP-Fraktion im Bundestag. Außerdem entgehen dem Bund die eigentlich schon fest in der Finanzplanung bis 2023 eingeplanten Einnahmen aus der Pkw-Maut in Höhe von rund einer Milliarde Euro. Wie aus der Antwort weiter hervorgeht, ergibt sich für das Haushaltsjahr 2019 ein restlicher Mittelbedarf in Höhe von insgesamt 19,3 Millionen Euro. Für den Haushalt 2020 geht die Regierung demnach von Kosten in Höhe von 8,2 Millionen Euro aus, vor allem für Personalaufwendungen.

ENERGIEDIENST

Geringerer Gewinn

Der Energieversorger Energiedienst in Laufenburg hat im ersten Halbjahr weniger verdient. Das teilte das Unternehmen am Freitag mit. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern sank um zwei auf 14 Millionen Euro. Der Umsatz stieg um 13 auf 483 Millionen Euro. Während das Unternehmen von steigenden Großhandelspreisen für Strom profitierte, belastete das weiter sinkende Zinsniveau. Energiedienst muss deswegen mehr Geld für die Pensionsverpflichtungen zurücklegen.

AIRBUS 321NEO

Probleme mit Steuerung

Die EU-Luftfahrtbehörde EASA warnt Piloten vor möglichen Schwierigkeiten bei der Steuerung des Airbus-Flugzeugmodells A321neo. Dafür müssten aber mehrere Faktoren zusammenkommen, etwa eine Flughöhe von unter 30 Metern, wie ein Airbus-Sprecher am Freitag mitteilte. Es seien keine Komplikationen im laufenden Betrieb festgestellt worden, die Crew könne sofort reagieren. Die Kunden seien informiert worden. Eine Lösung sei bis zum dritten Quartal 2020 verfügbar.