Kohlenstoffspeicher

Nasse Moore helfen im Kampf gegen die Erderwärmung

Bernhard Walker

Von Bernhard Walker

Fr, 06. Dezember 2019 um 08:52 Uhr

Deutschland

Alle reden vom Wald. Dabei leisten Moore einen größeren Beitrag zum Klimaschutz. Sie machen nur drei Prozent der weltweiten Flächen aus, speichern aber doppelt so viel CO 2 wie alle Wälder. Doch die Moore sind in Gefahr.

Die Forscher vom "Greifswald Moor Centrum" (GMC) sind besorgt: Obwohl Moore ideale Kohlendioxidspeicher sind, laufen vielerorts Pumpen und Entwässerungsgräben werden gezogen. Ist ein Moor trockengelegt, ist es sogar besonders schädlich fürs Klima. Denn obwohl bis heute erst 15 Prozent aller weltweiten Moore trockengelegt worden sind, gehen von den ehemals nassen Flächen fünf Prozent aller globalen, vom Menschen gemachten Treibhausemissionen aus.

Deutlicher gesagt: Aus dem Super-Klimagasspeicher Moor wird eine CO2-Schleuder, sobald man ihn entwässert. Moore bestehen zu 95 Prozent aus Wasser – sei es ...

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