Frauenhandball

Natacha Buhl verlässt die HSG Freiburg

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Mo, 02. November 2020 um 15:05 Uhr

Handball 2. Bundesliga

Gerade drei Monate dauerte das Engagement von Natacha Buhl beim Zweitligisten HSG Freiburg. Die 20-jährige Dänin wechselt von den Red Sparrows zum VfL Oldenburg.

Das Experiment hat ein jähes Ende genommen: Natacha Buhl gehört nicht mehr dem Kader des Handball-Zweitligisten HSG Freiburg an. Die 20-jährige Dänin, die in diesem Sommer vom Erstligisten Odense Handbol zu den Red Sparrows gewechselt war, stand bereits am Sonntag beim Erstligisten VfL Oldenburg in der Heimpartie gegen die Neckarsulmer Sport-Union auf dem Feld (22:27). Am Vorabend hatte Buhl ihren neuen Vertrag bei den in große Personalnot geratenen Norddeutschen unterschrieben. Der Oldenburger Geschäftsführer Andreas Lampe bedankte sich bei der HSG: "Nur die schnelle und unkomplizierte Zusammenarbeit hat diesen Transfer möglich gemacht."

Buhls Kaderplatz wird vorläufig nicht besetzt

Damit endet das Engagement von Buhl im Breisgau nach nur drei Monaten. Im Juli hatte die 20-Jährige bei den Red Sparrows einen Zweijahresvertrag unterschrieben, der nun vorzeitig aufgelöst wurde. In Freiburg war die Kreisläuferin nur auf wenig Einsatzzeit in der Abwehr gekommen. Ein Treffer war ihr in dieser Saison nicht gelungen. "Leistungstechnisch hatten sich die Red Sparrows von der Nachwuchsspielerin mehr erhofft", heißt es in einer Stellungnahme des Vereins. Der Schritt, den Verein mitten in der Saison zu verlassen, sei sehr überraschend gekommen. "Er wurde dem Verein erst ersichtlich, als Natacha Buhl im Training unentschuldigt fehlte."



Momentan ist die HSG nicht bestrebt, den Platz der Spielerin im Zweitliga-Kader wieder neu zu besetzen. Im Laufe der Vorbereitung hatten sich hier junge Spielerinnen wie Luciana Villavicencio, Liza Ehret und Torfrau Salomé Kuß ins Aufgebot gespielt – allerdings nicht auf der Kreisläuferposition. Hier fehlt Stammkraft Carolin Spinner nach dem Weggang von Buhl nun Entlastung auf dem Feld.icencio, Liza Ehret und Torfrau Salomé Kuß ins Aufgebot gespielt – allerdings nicht auf der Kreisläuferposition. Hier fehlt Carolin Spinner nun Entlastung auf dem Feld.