Neue Gesellen auf dem Kunstpfad

Wilfried Dieckmann

Von Wilfried Dieckmann

Fr, 05. August 2022

Grafenhausen

Holzbildhauerwoche in Rothaus /.

Bei der Holzbildhauerwoche in Grafenhausen-Rothaus passte in diesem Jahr einfach alles: Das Wetter, die gute Stimmung unter den Holzbildhauern, die vielen Besucher und insbesondere die Qualität der geschaffenen Kunstwerke, die sich hinter Arbeiten großer Symposien nicht verstecken müssen. Das Besondere: Interessierte konnten den Kunstschaffenden jeden Tag bei der Arbeit über die Schulter schauen.

Bei einem Rundgang stellten die Kunst-schaffenden ihre Werke, begleitet von viel Beifall, der Öffentlichkeit vor. Im Namen aller Künstler dankte Joschka Heger der Gemeinde Grafenhausen und allen Beteiligten für die Ausrichtung der gelungenen Holzbildhauerwoche. Künftig bevölkern den Schlühüwana-Pfad der Schlüchtseewächter, ein Wolperdinger, zwei Baumgeister, einer davon Alwin, Spazander-Käfer-Schildkröten und ein drolliger Waschbär. Bei der Abschlussveranstaltung hob Bürgermeister Christian Behringer die gute Zusammenarbeit zwischen allen Beteiligten hervor. Insbesondere dankte er Bauhofleiter Michael Lüber, der mit den Vorarbeiten für einen reibungslosen Ablauf gesorgt hatte. Im weiteren Mittelpunkt stand der Ideengeber und künstlerische Leiter Simon Stiegeler, der auch für die 2. Holzbildhauerwoche gemeinsam mit der Jury die passenden Nachwuchskünstler ausgesucht hatte. Sie haben alle ihre Ausbildung bei der Friedrich Weinbrenner Gewerbeschule in Freiburg absolviert. Nicht nur die sechs Holzbildhauer, auch die Schlühüwana-Restauratoren Franz Beck und Bernhard Heer aus Grafenhausen waren dabei.

Nun werden die fantasievollen Skulpturen in den nächsten Wochen am Erlebnisrundweg Schlühüwana aufgestellt werden. Die ersten Standorte wurden bereits ausgewählt. Einige der einst von Herbert Hofmeier geschaffenen Werke sind als vergängliche Kunst bereits verschwunden. Somit kann dem Schlühüwana-Pfad eine Auffrischung mit neuen Skulpturen nur guttun.