Im Winter der Bauer...

Andrea Drescher

Von Andrea Drescher

Sa, 16. Februar 2013

Neuenburg

Was machen Landwirte eigentlich in der kalten Jahreszeit? Sie haben gut zu tun, wie ein paar Beispiele aus Neuenburg zeigen.

NEUENBURG AM RHEIN. Was macht ein Bauer im Winter? "Das, was er das ganze Jahr verschoben hat", sagt Hans Winkler, nur halb im Scherz. Denn schon zählt der Landwirt, der zugleich Ortsvorsteher in Steinenstadt ist, eine ganze Menge an Arbeiten auf, die jetzt zu tun sind: Maschinen reparieren, Haus und Hof in Ordnung bringen, Winterfuhre und Grunddüngung, Papierkram erledigen. Und wer dazu noch Vieh habe, habe auch im Stall gut zu tun.

Das braune Band im weißen Schnee wird immer breiter. Bahn für Bahn zieht Hans Winkler den Pflug mit dem Schlepper durch den Acker. Es ist Zeit fürs Düngen und Pflügen, trotz eisiger Kälte und Schnee. 120 Hektar hat der Steinenstädter zu bestellen – Getreide und Mais baut er an. Im Winter werden die Äcker dafür gerichtet. Winkler, der auch der Salmenwirt ist, zählt sich wegen seiner diversen Berufe nicht zu den typischen Landwirten. Den Hof hat er einst von seinen Eltern übernommen. Seither ist das Land, das er bestellt, von 17 auf 120 Hektar gewachsen. Früher, sagt er, wäre ...

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