Warten auf den nächsten Zug

Andrea Drescher

Von Andrea Drescher

Sa, 25. Mai 2013

Neuenburg

Neu-Neuenburger Heinz Göttlich macht einen Rheintalbahn-Film.

NEUENBURG AM RHEIN. Wie ein Reiher, der still verharrend darauf hofft, dass ein Fisch vorbei schwimmt, steht Heinz Göttlich oft im unwegsamen Gelände, die Kamera vor sich positioniert, und wartet. Das Licht muss stimmen, die Landschaft sowieso. Und es muss ein Zug vorbeikommen. Denn um den geht es dem 63-jährigen Eisenbahnfilmer vor allem. Sein aktuelles Lieblingsobjekt: die Rheintalbahn mit ihren Nebenzweigen. 15 Stunden Filmmaterial hat er bereits beisammen für die Dokumentation über eine Strecke, die sich in nächster Zeit völlig verändern wird.

Mit seiner Frau Karin und Terrierhündin Tessa ist Heinz Göttlich Anfang des Jahres nach Neuenburg gezogen. Das Markgräflerland hatte es ihnen schon länger angetan, allerdings bisher bei Urlaubs- und Reha-Aufenthalten. Irgendwann haben die Göttlichs dann beschlossen, ihr Haus am Edersee bei Kassel zu verkaufen, die Koffer zu packen und gen Süden zu ziehen. Dass sie dies ausgerechnet während des trübsten Winters seit Jahren umgesetzt haben, ertragen die Göttlichs mit Humor. Sie sind zwar wegen des milden Klimas gekommen, aber auch wegen der Landschaft, der Nähe zur Schweiz und zu Frankreich "und vor allem Dingen wegen der Menschen", sagt ...

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