TC Wiechs; Erzeugergemeinschaft Gersbach-Wiesental

Neuer Defibrillator in Wiechs, Erzeuger fordern Erhalt kleiner Schlachthäuser

BZ-Redaktion

Von BZ-Redaktion

Do, 08. Oktober 2020 um 13:37 Uhr

Schopfheim

Vereinsnachrichten aus Schopfheim und Umgebung.

TC WIECHS

Defibrillator im Vereinsheim einsatzbereit

Tennis ist ein Sport, der auch noch mit fortgeschrittenem Alter sehr gut ausgeübt werden kann. Das Risiko, dass man sich zu viel zumutet und das Herz nicht mehr mitmacht, steigt aber entsprechend. Auch beim TC Wiechs finden sich eine ganze Reihe Tennis-Senioren, und da es im Notfall auf jede Sekunde und ganz schnelle Hilfe ankommt, stand die Anschaffung eines Defibrillators schon lange auf der Tagesordnung des Vorstands, schreibt der Verein. Nun wurde ein lebensrettendes Gerät angeschafft. Die Finanzierung erfolgte unter anderem über eine Spende von Vereinsmitgliedern. Der Defibrillator befindet sich gut zugänglich links neben dem Eingang des Clubhauses an der Außenfassade und kann im Notfall von jedermann – insbesondere auch von den Sportlern des Turnvereines, die ihrer Anlage oberhalb der Tennisplätze haben, – genutzt werden. Damit im Ernstfall die Mitglieder des TC Wiechs auch gut vorbereitet sind, erhalten sie eine Einweisung in Form eines Lehrfilms. Auch ist für die Mitglieder des TC Wiechs die Auffrischung des vor zwei Jahren durchgeführten Erste Hilfe-Kurses vorgesehen. Der TC Wiechs hofft aber, dass der "Defi" möglichst nicht zum Einsatz kommen muss.

ERZEUGERGEMEINSCHAFT

Erzeuger fordern Erhalt kleiner Schlachthäuser

Die Erzeugergemeinschaft Gersbach-Wiesental hat kürzlich im Dorfgemeinschaftshaus in Wies Bilanz gezogen. Die Hauptversammlung war wegen Corona in den Herbst verschoben worden.



Rückblick: Vorstandssprecher Martin Bechtel und Schriftführerin Andrea Meyer berichteten über die Aktivitäten des Jahres 2019. So wurden zum Beispiel ab Oktober 2019 mit der Supermarktkette Hieber neue Preise vereinbart. Das Weidefest mit Bauernmarkt und Tierschau war wieder ein Erfolg. 2019 wurden 273 Rinder bei Hieber vermarktet, im 2020 bisher 260 Vieh geliefert. Die Qualität sei in Ordnung, jedoch sei immer "Luft nach oben". Ortsvorsteher Rolf Vollmer aus Wies forderte, die Politik müsse die kleinen Schlachthäuser erhalten.

Ausblick: In nächster Zeit ist über die Aufnahme eines Betriebes aus Grenzach-Wyhlen zu entscheiden, welcher außerhalb des Einzugsgebietes liegt und nicht nach den Vorgaben der Erzeugergemeinschaft wirtschaftet. Außerdem sind die Mitglieder mit der Klassifizierung des Schlachtviehs in Waldshut nicht einverstanden. Weidevieh der Erzeugergemeinschaft könne mit Mastviehbetrieben nicht gleichgestellt werden. Hier müsse eine Verfeinerung der Klassifizierung vereinbart werden. Die Themen "Schlachtung mit Achtung" und Schlachtungen im Schlachthaus Schönau will der Vorstand im Auge behalten.

Wahlen: Als einer der Vorsitzenden löst Peter Krumm Willi Greiner ab. Stefan Maier wurde als einer der drei Vorsitzenden im Amt bestätigt, ebenso Andrea Meyer als Schriftführerin. Als Aktivbeisitzer wurden Christian Waßmer, Martin Berger und Martin Hasler bestätigt und Armin Meier für Peter Krumm nachgewählt. Passivbeisitzer bleibt Rolf Strohm.

Ehrungen: Mit einem Präsent wurde Willi Greiner aus dem Vorstand verabschiedet. Greiner war als junger Landwirt Gründungsmitglied der Fleischdirektvermarktung und führte den Verein 13 Jahre als Vorsitzender.

Mitgliederstand: 47 Aktive und 24 Passive. 2019 wurden zwei Mitglieder aufgenommen und es gab drei Abgänge.