Eishockey in der DEL2

Neuer Kader des EHC Freiburg soll die Liga aufmischen

Benjamin Resetz

Von Benjamin Resetz

Mi, 17. Juli 2019 um 16:22 Uhr

EHC Freiburg

BZ-Plus Es ist ein Sommer der Veränderung beim EHC Freiburg: Die neuen Wölfe wollen mit jugendlicher Leichtigkeit in der DEL2 auftreten. Wir haben den Eishockey-Kader für die kommende Saison durchleuchtet.

Es bewegt sich etwas an der Ensisheimer Straße – und das war auch bitter nötig: Eine wahre Horror-Saison, in der der Abstieg erst im letzten Spiel mit einem einzigen Tor Differenz verhindert wurde, liegt hinter den Zweitliga-Puckjägern des EHC Freiburg. Ein Umbruch musste her. Den haben die Verantwortlichen im Sommer 2019 nun angepackt.

Einige Ur-Freiburger sind geblieben, in seiner Gesamtheit hat sich das Gesicht der Mannschaft jedoch deutlich verändert, allen Voran auf der Trainer-Position, wo der Schotte Peter Russell künftig die Geschicke der Breisgauer leitet.

Ein Kern aus erfahrenen DEL-2-Recken und Importspielern wurde um zahlreiche junge Talente ergänzt. Diese sollen in Freiburg Verantwortung übernehmen und die Mannschaft mittragen. Dafür ging man bei den Wölfen eine Kooperation mit dem Oberligisten EV Lindau ein.

Der neue Wölfe-Kader im Überblick:

Trainer
Peter Russell: Der gebürtige Schotte stieß im Sommer direkt von der Eishockey-Weltmeisterschaft in der Slowakei zum EHC Freiburg, wo er den langjährigen Co- und Cheftrainer Jan Melichar in dessen Amt beerbt. Der 45-jährige ehemalige Torhüter wechselte vom britischen Erstligisten Glasgow Clan an die Dreisam und trainiert gleichzeitig die britische Nationalmannschaft, die er binnen fünf Jahren von der Drittklassigkeit in den elitären Kreis der 16 besten Eishockeynationen der Welt führte.

Russell plädiert für flache Hierarchien innerhalb der Mannschaft. Ihm sind Kommunikation und die Entwicklung junger Spieler wichtig. In Freiburg setzt der Coach deshalb auf einen Kader mit zahlreichen jungen Spielern, die ihr Potenzial ausschöpfen und Verantwortung übernehmen sollen. Spielerisch möchte Russell physisch und defensiv sicher auftreten, um mit schnellen Gegenstößen für Gefahr zu sorgen. Er bezeichnet den EHC als "schlafenden Riesen, der sich vor keinem Gegner verstecken muss."

Tor
Ben ...

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