Klimawandel

Nichtstun verursacht große Schäden

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Zu: "Waldbrände wüten in Europa und Kalifornien", Beitrag von Rachel Sommer (Aus aller Welt, 7. August)

Der Klimawandel schreitet weiter voran. Die Zeichen, dass sich beim Wetter wesentliche Änderungen vollziehen, werden immer deutlicher. Die Wetterextreme nehmen zu und deren Auswirkungen werden immer spürbarer. Die Hitzewellen mit den Bränden in den südlichen europäischen Ländern, sowie die Starkregen mit den Überschwemmungen bei uns nehmen zu. Auch die Erzeugung der Nahrungsmittel wird immer schwieriger. Hitzeschutzmaßnahmen sind zwar richtig, aber sie berücksichtigen nicht die Ursache.

Aber die große Mehrheit in der Bevölkerung sowie der Politiker möchten dies nicht wahrhaben. Es heißt: Das gab es schon immer. Dabei wissen wir, dass das CO2 in der Atmosphäre, das aus dem Verbrennen von fossilen Brennstoffen entsteht, hauptverantwortlich ist für das Ansteigen der Temperaturen.

Unser Bundeskanzler, Friedrich Merz, verkündete letzthin, dass, wenn Deutschland, das verantwortlich ist für circa zwei Prozent der Gesamtemissionen, diese auf null herunterfahren würde, es keine einzige Dürre, kein einziges Unwetter weniger gäbe. Im Prinzip stimmt das, aber wenn jeder die gleichen Argumente benutzt, gibt es keine einzige Reduzierung. So ein Vergleich grenzt einfach an Volksverdummung, um keine Maßnahmen, die auch Geld kosten würden, umsetzen zu müssen.

Dass das Nichtstun große Schäden verursacht und viele Menschenleben kostet sowie die Grundversorgung gefährdet, wird aus kurzsichtigen wirtschaftlichen Gründen verdrängt.

Die Erde wird den Klimawandel überleben, aber die meisten unserer Artgenossen eben nicht! Es gibt nur eine Lösung: schnell handeln.

Herbert Seiter, Endingen
Schlagworte: Herbert Seiter, Friedrich Merz, Rachel Sommer
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