Modulhersteller

Notunterkünfte für Flüchtlinge: Wohncontainer werden knapp

Philipp Peters

Von Philipp Peters

Mo, 03. August 2015 um 00:41 Uhr

Wirtschaft

Der stete Zuzug von Flüchtlingen nach Deutschland sorgt für Engpässe bei Wohnmodulen. So sehr, dass zahlreiche Anbieter in der Region mit der Lieferung der Container nicht nachkommen.

Wohin mit den Flüchtlingen, die derzeit so zahlreich nach Deutschland kommen wie zuletzt Anfang der 90er Jahre? Diese Frage treibt viele Kommunen um, auch in Südbaden. In den Rathäusern wird nach leerstehenden Häusern gesucht, unter Zeitdruck werden neue Gebäude hochgezogen. Eine Alternative sind Wohncontainer. Doch die Hersteller und Händler der Module haben größte Not, die Nachfrage zu bedienen.

"Es kommt zu Lieferengpässen." Günter Jösch
"Es kommt zu Lieferengpässen", sagt Günter Jösch, der Geschäftsführer beim Bundesverband Bausysteme in Koblenz. Spätestens seit Jahresbeginn sei die Nachfrage nach Wohncontainern akut, so Jösch. Die fällt mit dem wachsenden Zustrom an Flüchtlingen zusammen. In Deutschland gibt es 130 Unternehmen, die Wohncontainer herstellen, verkaufen oder vermieten. Die 15 Mitgliedsfirmen des Verbandes sind große Vertreter ihrer Branche ...

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